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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
295
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Der VI. Abschnitt. 295

kaufen mache. Herr Lambert hat darüber sehr müh-same Versuche angestellt, und sein Verfahren mit denResultaten der Versuche in zwoen besondern Abhand-lungen: Lstrn 6 'bilvAromotrie ou stir la molare 6 sl'bumiclite, und: 8 uite 6 e I'LstH 6 'IstyArnmetrio,beschrieben. M. s. die Ististoire 6 e I'Acast. Koyalo6cs 8cience5 6e brüste Vom. 2;. A. 1769. p. 68 lg^.und blouveaux ldlemoire; pour j'^nnee 1772,

65 lgg. Beyde Abhandlungen hat man auch in ei-ner zu 'Augsburg in den Zähren 1774 und 177z her-ausgekommenen deutschen Uebersetzung, unter demTitel: Herrn Professor Lamberts Hygromenie,oder Abhandlung von den Hygrometern, und:Fortsetzung der Hygromerrie u. s. w.

! 62 §.

Die Zahl der Umdrehungen, welche eine mit demZeiger am Hygrometer versehene Saite macht, wennder Zustand der Luft sich von der größten Trockenheitbis zur größten Feuchtigkeit ändert, und überhauptder Winkel, durch welchen sich der Zeiger bey einer-lei) Veränderung der Feuchtigkeit drehet, hängt bey-des von der Länge und Dicke der Saite ab. Wennman vorausseht, daß die Saiten auf einerlei) Art ge-macht und vo>r gleicher Güte sind, so kann man fol-gende zwei) Regeln bey Verfertigung der Hygrometerzum Grunde sehen, von deren Ucbereinstimmung mitder Erfahrung H. Lambert sich durch Versuche ver-r sichert hat.

Bey gleicher Dicke der Saiten zweyer Hygrome-ter verhalten sich die Winkel, um welche siech die Zei-ger bey einerlei) Veränderung der Feuchtigkeit drehe!,,wie die Längen der Saiten: bey gleicher Dicke der

T 4 Saite»