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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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Die Aerostatik.

meterhöhe sondern auch der Grad der Wärme für denZustand der Luft angemerkt werden, worin sie sich da-mahlö befand, als das Manometer regulirt ward.

59 §-

Guerike und Boyle hatten die Eigenschaftendieses Manometers von den Eigenschaften des Baro-meters noch nicht hinlänglich unterschieden, wie dennauch Boyle es ein statisches Barometer nennt: Va-rignon aber hatte die Absicht, ein eigentliches Ma-nometer anzugeben, wovon man in den iVlemoires 6s?Aca 6 . Kovale 6 o 8 Lcienccs A. 1725 und in denAäiis Lruäitorum lachst A. 1707 zo 6 . Z 07 dieBeschreibung anrrift. Allein Varignonö so genann-tes Manometer ist das nicht, was cs nach seiner Ab-sicht seyn sollte. Es hat alle Aehnlichkeit mit demDrebbelschen Thermometer, nur ist statt der Drebbel-schen Kugel die Luft hier in einem gläsernen Cylindri-schen Gefäß eingeschlossen, und statt der graden Dreb-belschen Röhre befindet sich daran eine krummgebo-gene Röhre, die an dem äußersten aufwärts geboge-nen Ende mit einem andern Gefäß zusammen hängt,worin, so wie in sinem Theil der Röhre ein Liquorwie im Drebbelschen Thermometer befindlich ist. Nun,breitet sich die Luft bald in einen großem bald in einengeringem Raum aus, und wenn man diesen Raummessen, und mit demjenigen vergleichen kann, dendie Lust zu der Zeit einnahm, als das Instrument ver-fertiget ward, so läßt sich freilich dadurch die jedeö-mahlige Dichtigkeit der eingeschlossenen Luft finden.Aber diese ist nicht allemahl mit der Dichtigkeit deräußern Luft einerlei), wenigstens darf man das nichtmit Sicherheit voraussehen: darum leistet das In-strument seiner Absicht kein Genüge.

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