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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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291
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Der VI. Abschnitt. 291

sie mit einem Gegengewicht R ins Gleichgewicht.Wird nun die Luft dünner als sie vorher war, so giebtdie Kugel den Ausschlag, im Gegentheil aber dasGegengewicht, wenn die Luft dichter wird, (zc> §.Hydrost.) Das Gegengewicht muß fo klein seyn, alssich thun läßt.

58 §.

Um zu erfahren, wieviel die Vermehrung oderVerminderung der Dichtigkeit der Luft jedesmal be«trage, müste man durch zugelegte Gewichte das Gleich-gewicht der Wage wieder Herstellen: allein man kannsich dieser Mühe durch folgende Einrichtung überhe-ben. Oben an der Scheere, worin die Zunge desWagebalkenS spielt, wird ein Kreisbogen angebracht,dessen Mittelpunkt in den Bewegungspunct des Wa»gebalkens fällt, so daß die Zunge selbst einen beweg-lichen Halbmesser desselben abgiebk. Wenn nun die-ser Bogen in.seine Grade und Minuten gehörig abge-theilt wäre, so daß der Anfang der Abtheilungen zubeyden Seiten in die Verkicallinie fiele; so würde dieSpiHe der Zunge jedesmahl die Grösse des Winkelszeigen, um welche die Zunge von der Verkicallinieabweicht, und man könnte aus diesem Winkel dasUebergewicht durch Rechnung finden, (90 §. Etat.)wenn die Abmessungen der Wage genau bekannt wä-ren. Sicherer aber findet man durch Versuche, wiegroß der Winkel fey, um welchen die Zunge von derVerticallinie abweicht, wenn man ein kleines Gewichtauf der einen oder der andern Seite zulegk. SolcherGewichte kann man nach und nach mehrere zulegen,und jedesmahl bemerken, wie weit die Zunge abweicht,bis der gröste Ausschlag erfolgt, der vermuthlich stattfinden kann, Uebrigenö muß nicht allein die Baro»

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