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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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293
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Der Vl. Abschnitt.

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Die Dichtigkeit der Lust nahe an der Erdflachewird vornemlich von dreyerley Ursachen geändert:

1. ) vom Gewicht der darauf drückenden Hähern Luft,

2. ) von der Warme oder Kälte, z.) von den ausder Erde aufsteigenden Dünsten, die sich mit der Luftvermischen. Die meisten Dünste gehören in die Elasteder wässerichten, sie sind nichts anders als aufgelöstesWasser, und fallen in Gestalt des ThaueS, Regens,Schnees, u. s. f. wieder herunter. Schon lange istman darauf bedacht gewesen, ein Werkzeug ausfindigzu machen, vermittelst desselben man erfahren könnte,wieviel feuchte Dünste mit einer bestimmten MengeLuft zu gewisser Zeit vermischt sind: man hat es unterdem Nahmen eines Hyrircmrters auf mancherleyArt verfertiget, und ob man gleich Hygrometer zu.wege gebracht hat, die wenigstens eine zeiklang ohnezu sehr wandelbar zu werden, eine mehrere oder mimdcre Feuchtigkeit der Luft, welcher sie ausgeseht sind,anzeigen, so find sie doch noch immer von der gesuchtten Vollkommenheit sehr entfernt geblieben. Nur vorwenigen Zähren hat H. Lambcrr diejenige Art derHygrometer zu grösserer Vollkommenheit gebracht,woran die Hauptsache ein Stück von einer Darmsaiteist, die von der Feuchtigkeit aufschwillet und sich zmgleich aufdrehet, umgekehrt aber wieder zusammenlaust, wenn sie trocknen wird. Man hängt das obereEnde an einem kleinen Gestelle auf, beschwert das un-tere mit einem nur so schweren Gewicht, als nöthigist, die Seite grade zu ziehen, und bringtunten ei-nen Zeiger an, der sich mit der Seite vor und rück-wärts umdrehet, nachdem sich die Feuchtigkeit derLuft ändert. Ueberdem bringt man eine wagrecht lie-

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