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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
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286
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286 Die Aerostatik.

geist. Thermometer unter einander findet man beymHn. de Luc, und in Hn. Srrohmeyers Anlei-rung übereinstimmende Thermometer zu ver- ^fertigen. Gött. 1775- ,

54 §.

Weil die Warme das Quecksilber ausdehnk, so ist >sl^

Weil die Warme das Quecksilber ausdehnk, so ist >sl^bey grösserer Wärme die Barometerhöhe grösser, undbey weniger Warme kleiner, wenn gleich die Feder-kraft der gegen das Quecksilber pressenden Luft einerleybleibt. Eine bey der Temperatur des thauenden Eises2 7 Zoll lange Quecksilbersäule wird urn 6 Linien länger,wenn sie bis zur Hihe des siedenden Wassers erwärmtwird, (de Luc a. a. O. Z64. Z69. H.) Wird alsoein Quecksilberthermometer, das die Temperatur des »k»thauenden Eises zeigt, wenn das Barometer 27 Zoll M, Hhoch sieht, so weit erwärmt, daß es um den sechsten MTheil des Fundamentalstandes steigt, so steigt bey un- Thmverändertem Druck der Atmosphäre das Barometer 'um eine Linie. In einer hohem Luftgegend, wo zueben der Zeit das Borometer bey der Kälte des thanen-den Eises i z 4 Zoll hoch steht, würde die Acnderung » >der Barometerhöhe nur halb soviel, als 4 Linie betra-gen, wenn das Thermometer um den sechsten Theil ° ^des Fundamenkalabstandes stiege. Ueberhaupt kann ÜtMjman annehmen, bey gleicher Aenderung der Wärmesey das Verhältniß der Aenderungen in der Lange von dr!>zwo Quecksilbersäulen einerley mit dem Verhältnißihrer Längen.

55 §>

Man theile den Fundamental - Abstand am Queck- sfilber - Thermometer in 96 gleiche Theile, so steigt 'Ü-rbey unverändertem Druck der Atmosphäre das Ba-

rometer