Der V. Abschnitt.
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des Erfinders Absicht der Thermometer jedesmahl zei-gen, um wieviele Zehntausendtheilchen seiner Massedas mit dem siedenden Wasser gleich stark erhitzteQuecksilber von einer Wärme verdichtet werde, diegeringer als die Hitze des siedenden Wassers ist: dar»um werden an diesem Thermometer die Grade vomSiedepunct nach unten gegen den Frostpunct, undvom Frostpunct weiter gegen die Kugel zu gezahlt.Wieviele Grade also das Delislische Thermometerzeigen müsse, wenn es der Kälte des Hauenden Eises,oder ballenden Schnees ausgeseßt ist, das hangt vonder richtigen Bestimmung des Verhältnisses zwischenden Raumen ab, die cinerley Masse Quecksilber inder Hitze des siedenden Wassers und der Kälte desHauenden Eises einnimmt. Gemeiniglich nimmt manan, dies Verhaltniß scy roooo : loc-oo — izo,daß also beym natürlichen Frostpunct die Zahl rzostehen muß: nach andrer Bestimmring muß es dieZahl ioder 154 seyn. Weil die drei) Scalen,die Fahrenheitische, Reaumürsche undDelisli-sct)e, bey Witterungöbeobachtungen am meisten ge-brauchtwerden, so gereicht es zu mehrerer Bequem-lichkeit, wenn man sie auf der Tafel des Thermome-ters alle drey neben einander verzeichnet, wie es die74ste Figur vorstellet, ob man gleich sonst auch durcheine sehr leichte Rechnung die Grade der einen Scalein Grade der andern Scale verwandeln kann. Diegemeinen Regeln, wie man Grade des einen Ther-mometers in Grade des andern verwandeln soll, gel-ten nur für das sogenannte Reaumürische, wenn esein Quecksilber-Thermometer ist, und zwischen demFrost- und Siedepunct 8o Grade hat. Mehr Nach-richten von Vergleichung der Quecksilber- und Wein-geist.