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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
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284 Die Aerostatik.

und Siedepunct in 8« gleiche Theile. Man hat nachder Zeit unter dem Nahmen Reaumürischer auchQuecksilber - Thermometer mit einer solchen Scale ver- dsifertiget, die zwischen dem natürlichen Frostpunct und 2»^!^dem Punck des siedenden Wassers 8o gleiche Theilehaben, und es ist nun fast allgemein durch den Ge-brauch eingeführt, daß man solche Thermometer auchReaumürische nennt: allein wenn auch beyde derFrost- und Siedepunct am ächten ReaumurischenThermometer völlig so wie an: O.uecksilberthermome--ker waren, so würden beyde doch schon um deswillen »bWnicht durchgängig übereinstimmen können, weilQuecksilber, und der nach Reaumurs Vorschrift ge-schwächte Weingeist, nicht nach einerlei) Gesetz von «Wder zunehmenden Wärme ausgedehnt werden. Ile- hMÄberdem hat nun H. de Lüc in den mehrmahls ange- U,führten Untersuchungen über die Atmosphäre ßchbraus mühsam angestellten Vergleichungen bewiesen,daß Hr. Reaumur nicht genau eben denselben Frost- H ^punct und noch viel weniger, eben denselben Siede- diepunct an sein Thermometer gebracht habe, nach wel-chen das Fahrenheitsche Thermometer regulirt wird.

5 Z §.

Seit dem Jahr 17 zz ist das Thermometer desH. de l'^ssle bekannt: (M. s. die ^emoires puurlervir 2 j'iültoirs et au propres äe 1'^llrcmomie etäe !a 6eoArgpbis etc. pgr äe I'Isle 2 8t. ketersb.1758. p- 267) es ist ein O.uecksilberthermometer wiedas Fahrenheitische, es wird der Hitze des siedendenWassers ausgesetzt, und an der Stelle, die das Queck-silber im siedenden Wasser zeigt, wird die o ge-setzt. Ferner bey einer andern Temperatur soll nach

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