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Der V. Abschnitt.
lenden Schnees. Ist es der freien Luft ausgesetzt,so zeigt es beym Frostwetter allemahl weniger als z,Grade, und wenn Thauwetcer einfallt, so steigt esüber den gasten Grad. Es ist sicherer bey Verferti-gung des Thermometers den so genannten natürli-chen Frostpuncc zu suchen, den das Thermometerim ballenden Schnee zeigt, und den Zwischenraumzwischen diesem und dem Siedepunct in i go gleicheTheile zu theilen, die alsdenn nach unten gegen dieKugel zu ausgetragen werden können, weil wegen derverschiedenen Güte des Salmiaksalzes der künstli-che Frostpuncc etwas veränderlich ist.
?o §.
Beym höhern Barometerstände nimmt das sie-dende Wasser etwas mehr Hitze an, als beym niedri-gen Barometerstände: deßwegen muß man bey Queck-silber - Thermometern, die vollkommen mit einanderübereinstimmcn sollen, entweder nur zu solchen Zei-ten den Siedepunct suchen, wenn das Barometerin einerlei) bestimmten Höhe steht, oder man müsteein Mittel haben, aus der bey einer andern Baro-meterhöhe gefundenen Stelle des SicdepunetS, dieStelle zu finden, die er bey jener ein für allemahl be,stimmten Barometerhöhe erhalten hätte. Man neh-me mit Herrn de Luc (a. a. O. 2 Abtheil. 2 Cap.§. 451 ä.) die Barometcrhöhe von 27 Pariser Zollfür diejenige zum Grunde, nach welcher der Siede-punkt eines guten Thermometers regulirt seyn muß,und nenne den Abstand des natürlichen Frostpunctö vomSiedepunct, der bey der Barometerhöhe von 27 Zol-len bestimmt wird, den Fundamental-Abstand,Die Zahl der Linien, um welche die Barometerhöhe
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