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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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278 Die Aerostatik.

setzet, oder statt dessen die Röhre unten umgebogenund ein kleines Behältniß für den Liquor dran ge-schmolzen, daß also die Kugel mit Luft am obern Endebefindlich war. Wenn nun die äussere Luft warmerund dadurch eine Ausdehnung der eingeschlossenen Luftzuwege gebracht ward, so muste der Liquor in derRöhre finken und im umgekehrten Fall steigen. Weilaber der Druck der äußern Luft auf die Fläche desLiquors im Gefäß bey einerlei) Wärme bald stärkerbald schwächer ist; so hält sich derselbe bey einerlei)Wärme nicht auf einerlei) Höhe. Auch wird der Li-quor selbst von der Warme ausgedehnt und von derKälte verdichtet. Deßwegen hat man dies Drebbel-sche Luftthcrmometer zum gemeinen Gebrauch nichtbeybehalten, ob man gleich Luftthermomerer verferti-gen kann, die dem Fehler des Drebbelschen nicht un-terworfen sind. M. s. H. v. Gegners ?ro^ramm»aequanciis tbermometris aereis 6oett. 17Z9.

47 §.

Dem Drebbelschen Thermometer folgte das Flo-rentinische, welches daher den Nahmen hat, weil dieAcademie c!el Lamento zu Florenz dergleichen Ther-mometer zum Zweck der Witterungs- auch andrerBeobachtungen verfertigen ließ. Die BeschreibungDavon stehet in den Dentamin. Acaciemiae äel La-mento pag. 2 sqq. der Musschenbroekschen Ueberse-Hung. Die äussere Gestalt desselben ist die im 45 §.schon beschriebene, und Kugel und Röhre sind mitWeingeist gefüllt. Der Raum zwischen der Kugelund einer am obern Ende der Röhre bemerkten Stelle,wird nach der a. a. O. gegebenen Vorschrift in 100bey kleinern Thermometern dieser Art nur in zo gleiche

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