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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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273
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Der IV. Abschnitt.

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ich sie allererst im folgenden Abschnitt vortragen. Hierbemerke sch nur noch, daß die Höhenmessungen mitdem Barometer, wenn man gleich eine völlig scharfzutreffende Regel hätte, dennoch fehlerhaft ausfallenwürden, wenn man sich auf die beobachteten Baro-meterhöhen selbst nicht als völlig richtige verlassenkönnte. Um deßwillen hat H. de Lüc sich viele Mühegegeben, das Barometer selbst zu verbessern, wovonman in seiner schon angeführten Schrift 2ke Abth.

I. Cap. umständliche Nachrichten ankrift. Er führtverschiedene Gründe an, weswegen die wahre Höheder Quecksilbersäule, welche mit dem Druck der Luftdas Gleichgewicht hält, schwerlich scharfgenug zu be-stimmen ist, wenn das Barometer mit dem Gefäßverbunden ist, dessen Querschnitte beträchtlich grösser,als die Querschnitte der Röhre sind. Er glaubt,wenn alle übrige Vorschrift bey Reinigung des Queck-silbers, bey Ausfüllung der Röhre und f. w. beobach-tet werde, so sey es am besten, daß man zum Baro-meter eine durchgängig gleichweite gebogene Röhre 7 z?.

wähle, damit das Quecksilber in dem auswärtsgebogenen kürzern Schenkel llL allemahl so hoch steige,als es im längern Schenkel gefallen ist. Beydieser Einrichtung muß jeder Schenkel seine eigeneScale haben, und beyde Scalen an einer und ebenderselben Horizontallinie OL anfangen. Die Zahlenam längern Schenkel werden alsdenn aufwärts, amkürzern Schenkel aber unterwärts gezählt, und manmuß die Zahlen, woran beyde Oberstächen des Queck-silbers stehen, zusammen addiren, um die Entfernungbeyder Oberflächen von einander, als die eigentlicheBarometerhöhe zu erhalten. Uebrigens muß einegute Barometerröhre wenigstens zwey bis drey LinienBarst, wachem, l Th. 2 L. S weit