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Die Aerostatik.
weit feyn, weil das Quecksilber in engem Röhren nichtso ftey steigen und fallen kann.
4Z §.
B,)
Ein Pariser Cubicfuß Wasser wiegt 70^ Pfund(zy §. Hydrost.) also ein Cubicfuß Quecksilber ineben dem Maaß und Gewicht 987 Pfund. Wenndemnach daö Barometer 28 Pariser Zoll hoch steht,so betragt der Druck der Luft auf die Flache eines Pa»riser Quadratfusses 2goz Pfund, auf die Fläche ei-nes Q.uadratzolles ,6 Pfund, und auf eine Kreis-stäche von i Zoll im Durchmesser . *6 — 12^Pfund. Wegen dieses starken Drucks haften die Klo-cken so fest an den Teller der Luftpumpe, wenn dieLust heraus gezogen ist, daß man selbige nicht, ohnesie zu zerbrechen, davon würde trennen können. DieGewalt, womit eine solche Klocke gegen den Tellergepreßt wird, findet man leicht aus den angegebenenZahlen, wenn man nur bemerkt, daß aus dem Druckgegen alle Elemente der Wölbung der Klocke ein Drucksenkrecht gegen den Teller entsteht, der so groß ist alsder Druck der Lust gegen eine ebene Fläche wäre, dieder Grundfläche der Klocke gleich ist. Die Richtig-keit dieses Satzes schließt man leicht aus dem 10 H.der Hydrostatik. Hat die Klocke 6 Zoll im Durch-messer, so wird sie mit einer Gewalt von z6 x 12— 4Z2 Pfund gegen den Teller gepreßt, wenn dieinnere Lust so weit verdünnt ist, daß ihre Federkraftnicht merklich mehr wirken kann. Ein paar hohlemetallene Halbkugeln von gleichen Halbmessern, derenGrundflächen man so an einander sehen kann, daßbeyde Ränder gut an einander schliessen, wenn manüberdem noch das Eindringen der Luft durch einen da-zwischen
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