26r
Die Aerostatik.
die Röhre nur so verschlossen, daß man sie daselbstnach Gefallen ösnen kann, und III sin die Torricellia-nische feere. Man nehme die Röhre aus dem GefäßLI) heraus und verschließe, indem das untere Endenoch in dem Quecksilber eingetaucht ist, die untereOefnung 8 mit dem Finger, damit die ganze Säulekick nach dem Ausheben noch in der Röhre bleibe,ferner öfne man die Röhre oben bey I, damit die Luftden Raum kick ausfülle, verschließe hiernächst dieRöhre von neuen bey I, und sitze sie wieder in dasGefäß Lv mit Quecksilber. Nun wird sich die Luftin Ilä ausbreiten, und die Quecksilbersäule herabsin-ken bis sich alles wieder ins Gleichgewicht gesetzt hat.Wenn alsdenn das Quecksilber bis herabgesunkenist, und nun die Federkraft der verdünnten im Raumeingeschlossenen Luft — 77, die Federkraft der na-türlichen Luft — II gesetzt wird; so ist wegen desGleichgewichts N — 6^1 -falso 77 — II —
Es ist aber N — 6lck, also 77 — OIck — Okel. Fer-ner siy die Dichtigkeit der natürlichen Luft — derverdünnten im Raum IlVl eingefchlosseuen Luft —so ist : ä — Ibck : I.lck. Die Linien 6lck, 6iVI, IXl,I.II, kann man bey jedem Versuch messen, und manfindet ailemahl das Verhältniß I!v 1 :III — 6Ick: 6lck— 6 ^ 1 , also ^ — II: 77.
Herr Nsiariorre hat im Oisconrs äe !a blsturocke i'-iir 1676 und nachher im Vesiko ciu mouve-rnom eies esux, II Isrtio, II. DisconrL, psZ. i6z.ksejz 1686, dies Gesetz, nach welchem Dichtigkeitund Federkraft der Luft von einander wenigstens solange abhängen, als die Verdünnung oder Verdich-tung nicht gewisse Gränzen überschreitet, aufdie ebenerzählte Art durch Versuche bestattiget. Es heißt
hMM
bst, mksh MIMUlF»iMi
Mt