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Der IV. Abschnitt.
Höhe man am Fuß des Berges genau bemerkt har;so muß die Quecksilbersäule, welche dem Druck der! Luft das Gleichgewicht hält, desto mehr an Höhe ab-^ nehmen, je höher man den Berg hinauf kommt. DieHerrn Pascal und perricr haben bald nach dem die. Torricellianifche Röhre bekannt geworden war, hier-über die ersten Versuche angestellek, und den Erfolgmit ihrer Erwartung v llig übereinstimmig befunden.Wäre also das Gefeh bekannt, nach welchem die Fe-derkraft der Luft in grösser» Höhen über der Erdflächeabnimmt; so könnte man aus der auf einem Bergebeobachteten Barometcrhöhe die Höhe des Orts derBeobachtung über der Erdfläche finden.
35 §.
Dichtere Luft hat eine größere Federkraft als einesolche Luft deren Dichtigkeit kleiner ist: daß aberDichtigkeit und Federkraft der Luft allemahl in einer-lei) Verhältnis; wachsen, und abnehmen, daran würdeman aus den im i o §. schon angeführten Gründen mitRecht zweifeln, wenn man auch noch nicht aus ange-stellten Versuchen wüste, daß die Federkraft der Luftbey starken zufammenpressungen in einein Verhältnis;wächst, das grösser ist, als das Verhältniß der Dich-tigkeiten. Indessen haben die Versuche gelehrt, daßDichtigkeit und Federkraft der Luft einanderwenigstens sehr nahe proportional bleiben, so-wohl wenn die Luft in dem Zustande, worin sie sichnahe an der Erdfläche befindet, etwas mehr zusarn-mengepreßt wird, als auch wenn sie sich in einen grös-fern Raum ausbreitet, und ihre Dichtigkeit kleinerwird. Es sei) eine gehörig gefüllte Barometer-röhre, die Quecksilbersäule stehe bis bl, so daß 6b!die dermahlige Barometerhöhe ist: oben bey I. sey
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