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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
258
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Die Aerostatik.

Z2 H.

Läßt man die gefüllte Torricettianische Röhre indem Gefäß mit Quecksilber eine zeitlang nnvecrücktstehen, so lehrt die Erfahrung, daß das Quecksilberin derselben nicht beständig in gleicher Höhe stehenbleibe. Die jedesmahlige Höhe desselben laßt sich ambequemsten beobachten; wenn Röhre und Gefäß aneiner in Zolle und Linien eingetheilten Tafel befestigetfind, die man an einem Nagel oder Haken aufhänqenund solchergestalt die Röhre in die vercicale Stellungbringen kann. Die Glasmasse, woraus die hiezu7 zk. dienlichen Röhren verfertiget sind , läßt sich an einemdurch starkes Hineinblasen verstärkten Lampenfeuerwie Siegellack schmelzen, man kann alsdenn das un-tere offene Ende der Röhre aufwärts von 6 nach kbiegen, aus Glase ein Behältniß ?6, wie eine kleineFlasche, für das aus der Röhre tretende Quecksilberdaranschmelzen, und solchergestalt des von der Röhreselbst verschiedenen Gefäßes entbehren. Die Abthei-lungen auf der Tafel müssen an der Oberfläche desQuecksilbers im Gefäß aissangen, weil man eigent-lich die Höhe der Quecksilbersäule wissen will, die mitder Federkraft der Luft im Gleichgewicht ist. Wennaber die Barometerröhre an der Tafel unbeweglich be-festiget ist, so bleibt die höchste Fläche des Quecksilbersim Gesäß eben um deßwillen ebenfalls nicht immergenau an einerlei) Stelle, weit es in der Röhre nichtimmer gleich hoch stehen bleibt. Fallt es in der Röhre,so tritt etwas Quecksilber aus der Röhre in das Ge-fäß, und um deßwillen steigt es in dem letztem höher.Wenn dagegen das Quecksilber in der Röhre höhersteigt, so tritt ein Theil des Quecksilbers aus dem Be-hältniß in die Röhre, mithin senkt sich die Oberstäche

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