Druckschrift 
2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
259
Einzelbild herunterladen
 

Dev IV. Abschnitt.

259

«

Rl«

W»

chk

K«

W

Hk»

ihlk-

!Ä

K

«kr-

k°P

E

desselben im Gefäß. Um alle die jedesmahlige Ba-rometerhöhe genali zu beobachten, könnte man dieRöhre an der Tafel so befestigen, daß sie sich an der-selben ihrer Lange nach verschieben, und vermittelsteiner Schraube höher oder niedriger rücken ließe, umdie Oberfläche des Quecksilbers im Behältniß an denAnfang der Abtheilungen zu bringen.

Z? §' -

Wenn man an einem und eben demselben Ortviele Jahre nach einander Beobachtungen über dieBarometerhöhe angestellet hat, und das arithmetischeMittel zwischen der grösten und kleinsten beobachtetenHöhe nimmt; so hat man für diesen Ort die mittlereBarometerhöhe. Man kann auch nach Vorschriftandrer das arithmetische Mittel zwischen der in jedemJahr beobachteten grösten und kleinsten Höhe nehmen,hierauf alle diese Mittlern Höhen zusammen addiren,und die Summe durch die Anzahl der Zahre dividi-ren; so bekommt man ebenfalls eine mittlere Höhe.Giebt man ferner auf die Abwechselungen der Witte-rung zugleich mit acht, indem man die Veränderun-gen in der Varomekerhöhe beobachtet; so veranlassetdas bald die Muthmassung, daß das Steigen undFallen des Quecksilbers im Barometer mit den Ab-wechselungen der Witterung zusammen hänge. Ge-wöhnlich fällt trocken Wetter ein, wenn das Barome-ter über die mittlere Barometerhöhe steigt, und nassesstürmisches Wetter, wenn es unter die mittlere Höhefällt: allein mit Sicherheit läßt sich nicht erwarten,daß der Erfolg allemahl so seyn werde, weil vermögeder Erfahrung diese Regel oft Ausnahmen leidet.

In unfern Gegenden, (zu Büßow und in derNähe umher) ist die größte Barometerhöhe 28 Zoll

R 2 SLi-