Der LV. Abschnitt. 25z
gen ist, als es draussen im Gefäß stehet. Weil über^dem die Luft auf die Wasserfläche Lb eben so drückt,als wenn noch überall eine Wassersäule in einer Höhe-77 stünde; so muß das Wasser in der Röhre demhinauf rückenden Stempel soweit folgen, bis es in derRöhre die Höhe — -7 über der Wasserfläche Lk' er-reicht hat, aber auch nicht weiter, wenn gleich derStempel noch höher rückte. Wäre statt des Wasserseine andre flüssige Masse im Gefäß, und ihre Dich-tigkeit — <^, so würde sie dem Stempel ebenfalls so
lange folgen, bis sie die Höhe -^-77 erreicht hätte. (6z
§. Hydrost.) Demnach würde die Höhe, auf wel-che das Quecksilber in einer solchen Röhre stiege, vier-zehnmahl kleiner seyn, als die Höhe, die das Wassererreichte.
Zv §.
Man fülle eine gläserne Röhre, die an dem einenEnde verschlossen und über 28 Pariser Zoll lang ist,mit Quecksilber, kehre sie um, verschließe aber dasoffene Ende, indem man sie umkehrt, mit dem Finger, sehe darauf das offene Ende in ein Gefäß mitQuecksilber, und halte nun die Röhre grade aufrecht:so wird das Quecksilber in der Röhre ohngefähr 28Zoll hoch stehen bleiben und nicht weiter herab sinken.Daß dieser Erfolg von der Federkraft der Luft, welchegegen die Fläche des Quecksilbers im Gefäß preßt, alsseiner Ursache herrühre, leidet nun weiter keinen Zwei-fel. Was im vor. §. ^ 77 war, ist vermöge des Ver-suchs — 28 Pariser Zoll -- 2^ Par. Fuß, also 77 —2^.14--: Z2^ Par. Fuß ^ die Federkraft der Luft ist
demnach