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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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254
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2?4 Die Aerostatik.

demnach so groß, daß sie einer Quecksilbersäule von28 Zoll, oder einer Wassersäule von Z2^ Fuß dasGleichgewicht halten kann. Zst eine mehr denn Z3Fuß hohe Röhre unten mit einem Hahn versehen, sokann man sie von oben aus einem der obcrn Stockwer-ke eines Gebäudes füllen, wenn sie unten in einemGefäß mit Wasser steht. Wird hiernächst die Röhreoben verschlossen, und unten der Hahn geöfnet, solehrt der Erfolg, daß das Wasser wirklich etwa Z2Fuß hoch stehen bleibe. H. H. Rajiner hat diesen'Versuch zu Leipzig bey dein seel. H. Prof. Hausen ge-sehen: mehrere starke messingene Röhren waren aneinander geschroben, bis sie die gehörige Länge er-reichten, zwischen diesen Stücken war um die Schrau-ben nasses Leder gelegt, das Eindringen der Lust ab-zuhalten, das oberste Stück war eine gläserne wieeine Klocke gebildete Röhre, um dadurch die höchsteStelle, wo die Wasserfläche stehen blieb, zu bemer-ken. (Kästners AnfangSgr. der angew. Math. Aerom.Zi §. 112 S.) Eben den Versuch hat (Dcro vonGuerike schon angestellet, wovon man die Erzäh-lung nebst der Veranlassung zu diesem Versuch inden Lxperim. blovie Xls^cleb. Üib. III. Lup.XlX. XX.pgA. 96 t'gg. antrift.

ZI §.

Diese letzte Erfahrung, daß das Wasser in einerza Fuß hohen Röhre hängen bleibt, ist älter als die-jenige, daß daö Quecksilber 28 Zoll hoch stehen bleibt,ob man gleich leicht schließen konnte, daß das eine,wie das andre erfolgen müsse, sobald nur von demeinen die wahre Ursache entdeckt war. Ein Gärtnerzu Florenz wollte das Wasser vermittelst einer gemei-nen Wasserpumpe, worin es dem Stempel nach den

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