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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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251
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Der Hl. Abschnitt. 251

sen vorher nöthig wäre, ein beständiges Bestrebenäussern sollte, sich nach allen Seiten auszubreiten.Weil nun überdem auch das Gewicht eines mit demengen Halse und Schließhahnen versehenen vorher aufder Luftpumpe soviel möglich von Luft ausgeleertenRecipienten sogleich zunimmt, wenn man Luft wiederhinein laßt, so daß er nun an einer Wage das Ueber-gewicht bekommt, wenn er vorher, ehe die Luft hineingelassen ward, mit Gegengewichten ins Gleichgewichtgebracht war; so leidet es auch keinen Zweifel, daßdie Luft nicht, wie alle andre Masten in der Naturschwer seyn sollte. Demnach muß der Zustand desGleichgewichts der Atmosphäre, welche die Erde um«giebt, den Gesehen des Gleichgewichts solcher elasti-schen flüssigen Massen, die gegen einen gemeinschaft-lichen Miktelpunct schwer sind, völlig gemäß ftyn.

Man kann den cubischen Inhalt vom innernRaum des Recipienten aus dem Gewicht des Wassersfinden, welches den Raum dieses Recipienten füllet.(ry§. Stak.) also kann vermittelst einer hinlänglichscharfen Wage auch das Gewicht der Luft, welcheseben den Raum füllet, und daraus das Gewicht ei-nes Cubicfusses Luft gefunden werden. Auch giebtschon die Vergleichung des Gewichts der Luft mit demGewicht des Wassers, welches eben den Recipientenfüllet, das specifische Gewicht, oder die Dichtigkeitder Luft in Vergleichung mit der Dichtigkeit des Was-sers, Gewöhnlich findet man die Lust nahe an derErdfläche bey mittelmässiger Wärme ohngefahr Zoobis 85 omahl leichter als Wasser, bald etwas mehr,bald weniger, weil die Dichtigkeit der Luft durch dieverschiedene Wärme und andre Ursachen gar sehr ge-ändert wird. Bey einem völlig genauen Versuch

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