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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
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Die Aerostatik.

leerenö die Klocke etwas an den Teller andruckc: so-bald nur einige Züge mit gutem Erfolg geschehen sind,druckt die äussere Luft von selbst die Klocke an denTeller fest genug an. Unter die Klocke kann man nunallerley Sachen legen, um zu beobachten, was in derverdünnten Luft damit vorgeht. Bey solchen Ver-suchen, wo man die Nasse des Bodens vermeidenmuß, bedient man sich statt des Leders einer Kütte.

24 §.

Der Stempel muß am Innern des Cylindersallenthalben genau anschliessen,und doch ohne zu grosseSchwierigkeit hin und her beweglich bleiben. An-fangs machte man den Stempel aus mehrern übereinander gelegten ledernen Scheiben, die vermittelstzweyer metallenen etwas kleinern Scheiben zusammengeschroben wurden: seht nimmt man statt der leder-nen Scheiben am liebsten ein cylindrisches StückKorkholz, und um dasselbe wird in Fett oderOel ge-tränktes Leder gelegt, das starke Reiben zu vermin-dern. Um endlich noch die Bewegung zu erleichternbrauchte Boyle schon eine gezahnte Stange amStempel, und machte die Einrichtung wie bey derFuhrmannswinde, so, daß ein Getriebe in die Stan-ge greift, dessen Welle vermittelst einer Kurbel oderKreußhaspel gedrehet werden kann. Guerikensverbesserte Luftpumpe hatte eine etwas andre mechani-sche Einrichtung, bey der ersten ward die Stempel-stange unmittelbar mit den Händen angegriffen lindso vor- und rückwärts geschoben, weshalb am Endeder Stange ein O.uerstück angebracht war.

25 §.

Wenn die Klocke stark genug ist, daß man sievermittelst einer dazu dienlichen Anordnung mit

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