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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
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242 Die Aerostatik.

des Zapfens aber so, daß ein Weg ans dem Cylinderdurch diesen Hahnen in die freye Lust geöfnet wird.Indem nun der Stempel vom Boden des Cylinders W ^weggezogen wird, muß der Wirbel die erste Stellunghaben, vor dem Rückzuge des Stempels aber bringt H Vman ihn in die andre Stellung: so geht nun beymRückzuge die vorher in den Stempel hinein getretene Ä,Luft wieder heraus in die freye;Luft. Diese Züge und Ä^Ruckzüge können, so oft man will, wiederholt werden,da dann jeder Zug etwas Luft aus dem Gefäß Kl- weg-nehmen muß, so lange die darin; zurückgebliebene Luft «>Knoch elastisch bleibt. «O,

Statt des Hahnen dienen auch, eben die Absichtzu erreichen, ein Paar Klappen oder sogenannte Ven- H nitile, die so eingerichtet sind, daß ein Druck von der seinen Seite die Klappe öffnet, ein Druck von der an-dem Seite aber sie nur desto fester verschließet. EinVentil dieser Art muß im Boden des Cylinders vor HKder daselbst befindlichen Oefnung liegen, welches die j«i»jim Gefäß KI. und der Röhre befindliche Luft vermöge M«ihrer Elasticität bey jedein Stempelzuge aufstößt, M,da dann ein Theil davon hindurch in den Cylinder tritt. >§MDas andre Ventil liegt vor einer im Stempel befind- z, ^lichen Oefnung, die äussere Luft drückt es bey jedem H ^Stempelzuge zu, beym Rückzuge aber, wenn derStempel wieder gegen den Boden des Cylinders ge» ^trieben wird, öfnek es die darin befindliche Luft, undfahrt hindurch in die äussere Luft, indem ihr das Ven-til im Boden den Rückweg verschließt. Statt des ^Ventils im Stempel könnte auch eines seitwärts am ^"Cylinder nahe beyin Boden angebracht seyn, welches ^die äussere Luft bey dem Stempelzuge zudrückt, die im ^Cylinder befindliche Luft aber beym Rückzüge öfnet. ^