Druckschrift 
2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
240
Einzelbild herunterladen
 

240 Die Aerostatik.

sen vermittelst einer Röhre so' zusammen hangen, daßdie Luft aus dem einen in das andre treten kann: daseine muß so eingerichtet seyn, daß der innere Raumdesselben, welcher mit dem andern vermittelst der ».'ORöhre zusammen hangt, nach Gefallen grösser oderkleiner gemacht werden kann, ohne daß die äussereLust einen Eingang findet. Ist nun die Luft elastisch, -Mso wird sie sich in den erweiterten Raum dieses Gesas-ses ausbreiten, wenn gleich vorher in dem kleinenRaum noch Luft befindlich war: dadurch aber vermin-dert sich die Dichtigkeit, mithin auch die Federkraftder so verdünnten Luft, die Federkraft der in dem an- pu-dern Gefäß und der Röhre befindlichen Luft ist stärker,also wird das Gleichgewicht gehoben, und ein Theilder in dem andern Gefäß befindlichen Luft dringt in Mdas erste so lange hinein, bis das Gleichgewicht her« iMiigestellt ist. - M

7,k. Wenn ein starker metallener Zylinder XKLV so-viel möglich grade durchborc ist, so daß auch die innereHöhlung die Gestalt eines graben Cylinders, und mit ^ dmdem vorigen einerlei) Axe hat; wenn ferner ein Stein-pel in dem hohlen Cylinder genau passet, und § ^derselbe mit der Stange kO so verbunden ist, daß ermit Hülfe der Stange in dem Cylinder vor. und rück-wärtS geschoben werden kann; so dient derselbe statt ^des einen Gefäßes um die aus dem andern heraus- ^tretende Luft aufzunehmen. Es sey nemlich der Bo- ^den des CylinderS bey XI durchbort, und derselbe ver- ^mittelst der Röhre XlXlO mit einem andern verschlösse- ' ^uen Gefäß KL., welches jede willkührliche Gestalthaben kann, in Verbindung gebracht; der Stempel ^schließe anfangs am Boden des Cylinders soviel ^möglich genau an, damit keine oder doch nur sehr

wenige ^