Der H. Abschnitt.
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schlossene Luft elastisch ist, so muß sie die Blase aus-dehnen, sobald die übrige im Gefäß befindliche Luftheraus geschaffet wird. Beyde Versuche erfordernalso, daß man einen luftleeren Raum zu wege brin-gen, oder wenigstens einen Theil der in einem Gefäßbefindlichen Luft herauöschaffen könne. Das bewert-stelliget man vermittelst einer besonders dazu einge-richteten Maschine, die den Nahmen der Luftpumpeführt: ihr Erfinder war um die Mitte des vorigenJahrhunderts der Magdeburgische Bürgermeister undEhurbrandenburgische Rath (!)rro v. Guerike, derseine ersten Versuche damit im Jahr i6;z zu Re-gensburg anstellte, woselbst er damahls als Abgesand-ter war. Dem damahligen Prof. der Math, zu Würz-burg Caspar Schott hatte er eine Beschreibung sei-ner Versuche mitgetheilt, dieser aber seiner ^nicbsnicgs kil^äravlico - Vneui»3ki'c3e 1657 beygesügt,und daraus hatte sie Robert Boylc kennen gelernt,der bald herrisch diese Erfindung in Engelland mit ei-nigen Veränderungen weiter bekannt machte.
Der III. Abschnitt.
Kurze Beschreibung der Luftpumpe und einigerdamit anzustellenden Versuche.
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§-
ey einer jeden Luftpumpe, die übrige Einrichtung-- mag so verschieden seyn, wie sie will, kommt: Hauptsache auf folgende Theile und ihre geschickteerbindung unter einander an. Zwey Gefäße müs-sen