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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
238
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Die Aerostatik.

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mosphärs auSmacht, beydes elastisch und schwer sey,'der nimmt hiemit zugleich an, daß ihre Dichtigkeitund Federkraft in Hähern Gegenden geringer als inniedrigen sey. Ob nun diese, sv wie alle übrigen Fol-gen, die aus dieser Voraussetzung fliesten, in derNatur würklich ihre Anwendung flnden, das mästenrichtig angestellte Erfahrungen entscheiden.

20 §.

Könnte man aus einem Gefäß, worin allemahlLust befindlich seyn wird, die Luft wegbringen, undhiernächst durch Verschließung desselben der Luft denRückweg versperren, so würde ein leichter Versuchentscheiden, ob die Luft schwer sey oder nicht. Dasleere Gefäß mäste man nur an einer Wage aüfhän--gen, und mit den nöthigen Gegengewichten ins Gleich-gewicht setzen. Würde nun das Gefäß wieder geöf-nek, und der Luft der Zugang verstärket, so müste dasmit Lust angefüllte Gefäß den Ausschlag geben, undzur Wiederherstellung des Gleichgewichts würde nunsoviel Zusatz zum Gegengewicht nöthig seyn, als demGewicht der im Gefäß befindlichen Luft gleich wäre.(14 §.) Ein andrer Versuch, der es entscheidenmäste, ob die Luft auch schon im natürlichen Zustande,ohne daß man fie vorher mehr zusammen gedruckt hat,ein Bestreben äußert, sich nach allen Seiten auszu«breiten, liesse sich so anstellen. Eine trockene undMasse Lammsblase, in deren Falten nur wenig Luftbefindlich ist, müste man feste zubinden, und nun inein durchsichtiges Gefäß legen, damit man wahrneh-men konnte, was mit der Blase vorgienge, wennman die Luft, welche im Gefäß die Blase umgiebt,heraus schäfte. Wofern die irr der Blase noch einge-

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