226 Die Aerostatik.
aussehung gemäß ist, nicht schwer ist, auch sonst gakkeine Kräfte vorhanden sind, die auf ihre Bestand- ,theilchen wirken; so würde sie in dem Raum, den sie nE',einnimmt, ohne alle Aenderung ihrer Figur und derLage ihrer Theile ruhig bleiben, wenn gleich der Theil-^«/der festen Flache de6 Gefäßes fehlte. Wofern -1'^aber die gesummte eingeschlossene Maße, also auch ^diejenige noch elastisch ist, die den Raum füllt,so kann der Theil e^«/der festen Fläche nicht fehlen, >5^wenn die oberhalb e/besindliche Masse Ln diesem Raum s-erhalten werden soll, weil sie auch noch ein Bestre-ben äussert, sich nach allen Seiten auözubreiten.
Setzt man die ihrer Elasticität zugehörige Höhe —so ist ausser dem Druck ? noch dem Druck e/.ausgesetzt, der sich nach den Gesetzen des Gleichge-wichts mit dem Druck k gegen Lk fortgepflanzt, und
nun ist LI- dem Druck Lll ch ^ -i- ^ ch ^
st- ausgesetzt.
IO §.
Schwerlich wird man geneigt seyn, anzunehmen,daß einerley Menge Luft in jeden noch so kleinen Raumzusammengepreßt werden könne: so wie man umge-^kehrt nicht geneigt seyn wird, dafür zu halten, daßeben die Menge Luft, wenn gar kein äusserer Wider-stand sie zusammen hält, sich in einen Raum ohne alle ^ ^Gränzen auöbreiten werde. Giebt es also in der Na-tur wörtlich elastische flüssige Massen, und ist viel- ^leicht diejenige, welche wir gewöhnlich Lust nennen,von einer solchen Beschaffenheit; so wird es ein PaarGränzen geben, zwischen welchen die Dichtigkeit einer ^ ^jeden gegebenen Menge dieser Luft nur enthalten seyn ^
kann.