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Der I. Abschnitt. 225
Giebt es in der Natur elastische flüssige Masten,so könnten auch wohl andre Ursachen bey unveränder-ter Dichtigkeit ihre Federkraft verstärken. Wenn in.dessen für jeht die Aenderungen der Federkraft, welchevon andern Ursachen herrühren könnten, noch beyseitgesetzt werden, so behält es seine Richtigkeit, daßdichtere Luft mehr elastisch, und dünnere Luft wenigerelastisch sei). Einerlei) Menge Luft in einen engernRaum gebracht widersteht der fernem Zusammenpres-sung mehr, als eben die Menge Luft, so lange sie ineinen grossem Raum ausgebreitet ist. Mehr Luft ineinerlei) Raum gebracht äußert demnach ebenfalls mehrElasticität, als eine geringere in eben dem Raum aus.gebreitete Menge Luft.
> 9 §.
Wenn nun, wie im 11 §. der Hydrostatik ange-nommen ward, die in der festen Flache einge-schlossene, und durch parallele Ebenen in Schichteneingetheilce flüssige Masse elastisch ist, alsdenn abergegen jede dieser Ebenen ein senkrechter gleichförmigdarüber vertheilter Druck preßt; so können im Zustan«de des Gleichgewichts die Schichten nicht einerleyDichtigkeit haben, wenn gleich die übrigen a. a. O.bewiesenen Gesetze wiederum ihre Anwendung finden,sobald sich alles ins Gleichgewicht gesetzt hat. Nimmtman an, daß gegen e/, aS, Lk, nach der Ord-nung die Kräfte^, R-, 8 , drücken; so würde,wenn die Masse unelastisch wäre, die untere Fläche
dem Druck ^ ^ A ^ ^ ^ A) «usgesetzet
seyn. (n §. Hydrost.) Was die noch oberhalb e/'in dem Raum befindliche Masse bekrift, wenndiese, wie der daselbst zum Grunde liegenden Vor-Rarst. Machern. I. Th. 2 B. P aus»