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Die Aerostatik.
7 §-
Im folgenden kann dasWortLuft jede elastischeflüssige Masse bezeichnen, wenn es gleich in der Na-tur vielleicht auch andre flüssige Massen giebt, die vonderjenigen verschieden sind, welche eigentlich Lust heißt:und die Wissenschaft von den Gesehen, nach welchenmechanische Kräfte auf elastische flüssige Massen wir-ken müssen, wenn pe einander im Gleichgewicht er-halten sollen, kann in einem ähnlichen Verstände dieAerostatik heissen, in welchem eben das Wort Hy-drostatik ist gebraucht worden. H. v. Wolfs hatihr zuerst die Form einer Wissenschaft gegeben, undsie unter dem Nahmen der Aeromeerie abgehandelt.
8 §.
Die im 6. 7. und 8 §. der Hydrostatik vorgetra-genen Lehren finden auch alsdenn insgesamt ihre An-z 2. Wendung, wenn in der Röhre ^KLV mit dem festenz zk. Boden KL statt des Wassers elastische Luft befindlichist; nur tritt der Unterschied dabey ein, daß der RaumKKKL,' welchen das Wasser füllt, unveränderlichbleibt, der Druck ? mag grösser oder kleiner angenom-men werden, wogegen die Grösse des Raums, dendie elastische Luft füllt, von der Grösse des Drucks ?abhängt, der gegen die Fläche klk preßt. Ein stär-kerer Druck preßt die elastische Masse in einen engemRaum, und bey einem schwächern Druck breitet sichdie Masse in einen grösser» Raum aus, mithin hängtdie Dichtigkeit der elastischen flüssigen Masse von derGrösse des Drucks ab, der mit der Grösse ihrer Fe-derkraft im Gleichgewicht ist: beym stärkern Druckist diese Dichtigkeit grösser, und beym schwächernDruck ist sie geringer.
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