Der I. Abschnitt.
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Seiten ausgeseht ist, heben einander insgesammkauf; also ist eö eben soviel, als wenn das Theilchenan sich gar keinem Druck ausgeseht wäre.
6 §.
Wenn die Kräfte, welche an den Theilchen ^ und ; i?.8 angebracht sind, selbige gegen einander nach denRichtungen An und öS zu treiben streben; so konnteunter der Bedingung wohl ein Gleichgewicht erfol-gen, wenn die dazwischen liegenden Theilchen sonstgehindert würden, daß sie nicht ausweichcn könnten.
Ilm dies zuwege zu bringen, kann man sich wie im4 §. der Hydrostatik die Vorstellung machen, daß diezwischen /V und L befindlichen Theilchen der flüssigenMasse in einer festen cylindrischen oder prismatischenRöhre eingeschlossen sind. Nicht schweres Wasserwürde in einer solchen Röhre, auch wenn sie an bey-den Enden offen wäre, ruhig bleiben, was auch dieRöhre für eine Lage hätte: aber eine nicht schwereklastische flüssige Masse würde sich darin nach der Län-ge der Röhre an beyden Seiten ausbreiten, wenndies nicht durch ein Paar feste Grundflächen, welche"die Röhre an beyden Enden .schließen, verhindertwürde. Statt dessen könnte auch ein äusserer Druckgegen jede Grundfläche der eingeschlossenen cylindri-schen oder prismatischen Masse, wenn man dieseGrundflächen auf der Are des Cylinders oder denSeitenlinien des Prisma senkrecht annimmt, eben sostark entgegen pressen, als die elastische Di affe längstdieser Richtung sich auszubreiten strebt: um dasGleichgewicht zu erhalten würde erfordert, daß dieHöhe des Drucks auf beyden Seiten der Elasticitatder flüssigen Masse gleich wäre.
7 §.