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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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Der I. Abschnitt.

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2 §.

Statt eines solchen Widerstandes dient eine festeFläche, welche die Masse von allen Seiten einschließt.Wie nun diese Fläche an jeder Stelle L oder I) derAusbreitung der flüssigen Masse widerstehet, so lei.det selbige an jeder Stelle einen Druck, dessen Rich-tung auf ihr senkrecht ist. Nimmt man an, daß dieDichtigkeit der Masse gleichförmig, und zwischen je-, den zweyen Theilchen die Kraft, welche sie von ein-. ander zu treiben strebt, von gleicher Grösse sey, soleiden gleiche Theilchen der festen Fläche, welchedie Masse einschließt, gleichen Druck. Stellt mansich bey L oder I) ein so kleines Theilchen Lc, v^,der festen Fläche vor, dessen Krümmung so wenigmerklich ist, daß man es für eine ebene Fläche anneh-men kann, so läßt sich allemahl ein Gewicht angeben,das, wenn es über dieser kleinen Fläche gleichförmigvertheilt wäre, eben so stark dagegen drücken würde.Es sey dies Gewicht ?, und a sey die Höhe einerlothrechten Wassersäule über einer Grundfläche voneben der Grösse wie Lc oder v^; so ist k ^ Lr. a,oder? v^-l. a, das eigenthümliche Gewicht desWassers i gesetzt, und a ist die dem Druck ^zugehörige Höhe. (9 §. Hydrostat.) Weil aberdieser Druck gegen Val nur alsdenn eben so groß, alsgegen Lc ist, wenn die Flächen Lc und vri gleichgroß sind; so erhellet, daß v<i einen 2 mahl, zmahl,und überhaupt einen ?r mahl so grossen Druck als Lcleide, wenn v^ 2mahl, zmahl, oder überhauptmahl grösser als O ist. Wird also der Druck ge-gen Lc ?, und der Druck gegen Val v gesetzt,

so ist k: n Lc: vt/, also N War nun die

Höhe