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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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Der VI. Abschnitt.

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theilt seyn, und das Gleichgewicht nicht dadurch ge-stört werden.

Demnach könnte über All auch bis an 6kl einevon der im untern Raum AOL befindlichen verschie-dene flüssige Masse stehen, wenn nur beyde von sol-cher Beschaffenheit sind, daß sie sich nicht leicht miteinander vermischen. Das Gleichgewicht wird nichtgestört, wenn es einmahl da ist, und beyde Massenin völliger Ruhe sind. Es sey das eigenthümlicheGewicht der flüssigen Masse im untern Raum §,im obern Raum so leidet l> im Zustande desGleichgewichts einen gleichförmig darüber vertheiltenDruck . Al» . A6, und dieser hat keine andre

Würkung als ein Druck gegen All hatte, wenn eineflüssige Masse von eben der Art wie die untere in der

Höhe-darüber stünde.

59 §-

Diese Schlüsse beweisen, daß es für den Zustanddes Gleichgewichts gleichgültig sey, die flüssige Massein dem obern Raum A61lll mag specifisch schwereroder specisisch leichter seyn, als die flüssige Masse imuntern Raum ALL, wenn nur die Massen sich nichtmit einander vermischen. Allein man kann auf dieobere Flache All des untern Flüssigen eine andre flüs-sige Masse nie so aufschütten, daß sie sich in einemAugenblick über diese Flache wagrecht ausbreite. Derdaraus entspringende Druck über All kann also nichtgleich anfangs gleichförmig vertheilt seyn, deßwegenkann kein Gleichgewicht bleiben. Alsdenn aber wird-jedes Theilchen der schwerern Masse, sobald es in dieleichtere Masse eingetaucht ist, mit einer Gewalt auf-Rttrst.Mach.I.TH. 2 .B. O warts