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Die Hydrostatik.
52 §.
Unter dem Nahmen von HydrostatischenSenkungen, die von dem besondern Gebrauch,wozu sie bestimmt sind, Soolwagcn, Bicrwa-gen, Weinwagen, u. si f. heissen, verstehet man, solche Werkzeuge, welche das specifische Gewicht flüs-siger Massen zu untersuchen dienen, übrigens abereben nicht die sonst gewöhnliche Einrichtung eiur65k. Wage haben. Die einfachsten sind nichts anders alseine Röhre, die unten mit einer hohlen Kugel zusam-men hängt, worin soviele Gewichte liegen, als nmhigsind, damit das Werkzeug in der einen od-r der an-dern Art von flüssigen Massen sich bis auf eine gewisseTiefe senke. Das specifische Gewicht dieser so ge.nannten Wage, welches hier wegen der inner» Höh-lung vom Mittlern specifischen Gewicht (28 §.) zuverstehen ist, muß nicht völlig so groß seyn, als dasspecifische Gewicht der leichtesten unter den flüssigenMassen, zu deren Prüfung sie dienen soll, damit siedarin nicht ganz unrersinke. Je grosser alsdenn dasspecifische Gewicht einer andern flüssigen Masse ist,desto kleiner ist die Tiefe, um welche sich die Wegehinein senkt; sie muß sich also in der schwersten flüssi-gen Masse noch so tief einsenken, daß die Kugel ganzunter Wasser kommt, weil man an der Röhre Merk-mahle anbringt, welche anzeigen, wie tief sich dieWage in jeder Art der flüssigen Massen einsenkenmuß, wenn sie rein und unvermischt sind. Die Ab-theilungen der Röhre werden alsdenn durch Versuchegefunden, und wenn sie auch zur Prüfung solcher Flüs-sigkeiten dienen soll, welche Metall angreifen würden,so werden Röhre und Kugel aus Glas gemacht.Statt einer Kugel unten an der Rohre wird das
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