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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
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195
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Der V. Abschnitt. -95

Gold durch einen Zusaß von Silber verfälscht habe.Archimedes sollte prüfen, ob dieser Verdacht gegrün-det sey, jedoch ohne das Werk der Kunst selbst zu ver-derben, welches sonst den Verfall des Königs hatte,und das gab dem Archimedes Anlaß auf die Hydro-statische Probe zu verfallen, die jedoch wegen der schonmehrmahls bemerkten Fehlsamkeit der Voraussetzung,worauf sie sich gründet, nicht vollkommen zuverlässigist. Nach der alten Erzählung ist die Krone 20 Pfundschwer gewesen, und hat im Wasser Pfund oder9600 Gran von ihrem Gewicht verlohren. Wennaber fein Gold i9,64mahl schwerer als Wasser ist,so müssen 20 Pfund Gold im Wasser Pfundoder 7821 Gran am Gewicht verlieren, mithin istdie Krone specisisch leichter als fein Gold gewesen.Wird nun vorausgesetzt, daß der Zusatz Silber ge-wesen sey; so giebt folgende Rechnung, wiewohl nichtvollkommen genau, wieviel Gold und wieviel Silberdie Masse enthalten habe.

Wenn Silber i i,o9imahl schwerer als Wasserist, so würden 20 Pfund Silber im Wasser iz849Gran am Gewicht verlieren: also giebt die Alliga-kionöregel

verlieren Vrane auf

7821

9620

13849

4249 Gran fein Goldsind also

r 779 Gr. Silber Zusatz

22 Pf. fein Gold20 Pf. schlecht Gold2 2 Pf. Silber

Summe 6028 Gr. schlecht Gold,Ferner setzt man nach der Vermischungöregel6228 Gr.schl.Gold 4249Gr.f.G. 20 Pfund?Antw. r 4,1 Pfund fein Gold,

«ls» 5,9Pfund Silber.

St s 5 «§.