!84 Die Hydrostatik.
Holl. Troy — 18 > Pfund Pariser Markgewicht, undman findet das Gewicht eines Cubicfusseö Wasser inPariser Maaß und Gewicht von 70 Pfund Unzen.
40 §.
Auf eben die Art ließe sich das Gewicht eines Cu-bicfusses oder Cubiczolleö jeder andern flüssigen Masseebenfalls finden, nur wäre dabey zu bedenken, daßcs scharfe flüssige Massen giebt, die feste Massen,vornemlich Metalle, angreifen. Glas hat den Vor-zug, daß es davon, wenigstens in der kurzen Zeitnicht angegriffen wird, die man zu dem Versuch nö-thig hat: deßwegen ist ein massives Stück Glas,wenn man es nur an einem Faden aufhängen kann,am bequemsten, um das specififche Gewicht einer je-den andern flüssigen Masse mit dein specifischen Ge-wicht des Wassers zu vergleichen, woben es gleich-gültig ist, was da>? Stück Glaß für eine Figur hat.Man wäge demnach ein für allemahl das Stück Glaßzuerst in freyer Aist, hiernächst im Regenwasser, sofindet man wieviel das Stück Glaß im Regenwasseram Gewicht verliert, und das ist zugleich das Ge-wicht einer Menge Wasser, die mit dem Stück Glaseinerlei) Cubifchen Inhalt hat. Um nun zu findenwievielmahl eine andre flüssige Masse, z. E. Sohleoder SalHwasser, specififch schwerer oder leichter alsWasser ist, suche man eben so, wieviel das StückGlaß in der Sohle, oder was -es sonst für eine flüs-sige Masse seyn mag, am Gewicht verliert; so weißman wieviel eine Menge von dieser flüssigen Massewiegt, die mit dem Stück Glaß mithin auch mit je-ner eben so grossen Menge Wasser ernerley CubifchenInhalt hat.
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