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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
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i8o Die Hydrostatik.

grade Linie F-/ auf der Wasserfläche ZA senkrecht styn.Wäre VUbO eine Kugel, so würde dieser Bedingungin jeder Lage der Kugel ein Genüge geschehen. Eingrader Cylinder, der specifisch leichter als Wasser istwenn seine Axe wagrecht liegt, kann auf dem Wasserruhig liegen bleiben, man mag ihm durch Umdrehungum diese Axe eine Lage, welche man will geben, wenndie Axe selbst nur waarecht bleibt. Eben der Cylin-der könnte auch auf dem Wasser ruhig bleiben, wennseine Axe vertical stünde. Wenn indessen die Längeder Axe den Durchmesser der Grundfläche sehr viel-mahl übertrift, und überdem wegen geringer specifl-schen Schwere des Cylinderö der eingetauchte Theil inVergleichung mit dem ganzen Cylinder nicht sehr großist; so wird der Cylinder bey der allergeringsten Nei-gung der Axe umfallen, und sich von selbst wieder indie horizontale Lage versetzen.

Z8 §.

Mit dieser Sache hat es eine ähnliche Bewand-niß', wie mit dem im L 9 §. der Statik betrachtetenmehr oder weniger sichern Ruhestande eines festen Kör-pers, wenn sein Schwerpunct unterstützt ist. Hiervertritt die mittlere Kraft, welche aus allen verkicalenPressungen des Wassers gegen die äussere Fläche desfesten Körpers entspringt, die Stelle der Unterstü-tzung : nur unterscheidet sich dieser Fall von dem dortbetrachteten dadurch, daß hier keine feste Grundflä-che ist, die den Körper trägt, und gegen das Schwan-ken sichert, wenn nur die Verticallirüe durch denSchwerpunct innerhalb der Gränzen dieser Grundflä-che durchgehet. Sobald die Verticallinie durch Znicht mehr durch -/ geht, sobald ist das Gleichgewicht

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