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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
176
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Die Hydrostatik.

Z3 §.

Nicht allein gleichförmig dichte Körper, die specj,fisch leichter als Wasser sind, schwimmen über den,Wasser; es kann auch ein solcher fester Körper,'des.sen Masse an sich specifisch schwerer als Wasser istvom Wasser getragen werden, wenn wegen innere,hohlen Räume, in welche das Wasser nicht hinein,dringen kann, das mittlere specisische Gewicht desfesten Körpers kleiner als das specisische Gewicht desWassers ist. Eben darum können hohle metallene Ku-geln, leere und verschlossene gläserne Flaschen aus demWasser schwimmen, die wenn sie mit Wasser ange.füllt sind, darin zu Boden sinken. Aus derselbenUrsache schwimmen hohle und oben offene Gefässe, wiemetallene Kessel, über dem Wasser, selbst alsdennwenn durch andre hinein gelegte schwere Sachen derverticale Druck des Gefässes nach unten vergrößertwird. So lange das Wasser nicht hineindringen kann,kommt es allein auf die Grösse des Raums an, dender eingetauchte unter der höchsten Wasserfläche be-findliche Theil im Wasser so einnimmt, daß er zu-gleich das Eindringen des Wassers in denselben hin-dert. Je mehr schwere Sachen hinein gelegt wer-den, desto tiefer sinkt das Gefäß, aber zugleich wirdder Gegendruck des Wassers grösser in eben demVer-hältniß, in welchem der Raum unter der höchstenWasserfläche zunimmt, aus welchem das Wasser da-durch verdrängt wird. Das gänzliche untersinkenkann nicht erfolgen, bevor das Gefäß und die hineingelegten Sachen zusammen so schwer sind, als dieMenge Wasser welche das Gefäß von seiner Stelleverdrängen muß, bevor das ausser dem Gefäß befind-

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