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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
171
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die Höhe treibt. Gleichförmig dichte feste Kör-per deren Masse fpecisisch schwerer als Was-ser ist, sinken demnach, wenn sie ganz insWasser eingerauchr sind, zu Boden, solcheaber deren Masse fpecisisch leichter als Was-ser ist; steigen im Wasser in die Höhe.

27 H. ^

Gesetzt aber die Masse des festen Körpers OL?hätte auch nicht durchgängig einerley Dichtigkeit, sokönnte doch der Schwerpunkt desselben in der Berti-callinie durch den Mittelpunkt seiner Grösse liegen:alsdenn wäre wiederum das Gewicht des festen Kör-perä mit dem Wasserdruck im Gleichgewicht, wennjenes Gewicht eben so groß wäre, als das Gewichteiner Menge Wasser, die mit dem festen Körper ei-nerley Raum ausfüllen würde. Unter dieser Bedin-gung also kann der feste Körper in jeder Stelle, die erunter dem Wasser einnimmt ruhen, wenn er ganzins Wasser eingetaucht ist. Ware dagegen sich Ge-wicht grösser, als das Gewicht einer eben so grossenMenge Wasser, so würde er im Wasser zu Bodenfallen: so wie er im Wasser in die Höhe steigen muß,wenn sein Gewicht kleiner ist als das Gewicht einer«bei: so grossen Menge Wasser.

28 §.

Wenn ein fester Körper aus Theilen von unglei-chen specistschen Gewicht zusammen gesetzt ist, so kannman zwar nicht dem ganzen Körper einerley Dichtig-keit zuschreiben, weil seine Masse alsdenn durch denRaum, welchen er einnimmt, ungleichförmig ver-theilt ist: es laßt sich aber gar wohl angcben, wiegroß das eigenthümliche Gewicht eines gleichförmigdichten Körpers seyn müste, der bey gleicher Grösse

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