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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
157
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Der H. Abschnitt.

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das Gewicht des Gefäßes selbst nicht mit gerechnetwird. Allein man muß bedenken, daß die übrige Sei-tenfläche des Gefastes, die das Wasser umgiebt, vondemselben ebenfalls, und zwar jede Stelle nach einerdarauf senkrechten Richtung gedrückt werde, und daßaus diesen Pressungen ein Druck nach unten noch aus-ser demjenigen entstehe, den der ebene wagrechte Bo-den LI) leidet.

18 §.

Aus allen senkrechten Pressungen des in ei-nem Gefast eingeschlosstencn schweren Wassersgegen den Boden und die Seitenfläche, die esvon allen Seiten umgiebt, entsteht ein verci-caler Druck nach unren, der dem ganzen Ge-wicht des Wassers gleich ist: und wenn gleichjedes kleine Stück der festen Seitenfläche desGefasstes auch nach horizontaler Richtung ge-drückt wird; so heben doch alle horizontalePressungen einander auf, und das Gefäß imganzen leider in horizontaler Richtung gar kei-nen Druck.

Beweis. Es sey AAUALUll ein verkicaler 62?.Schnitt des Gefasstes, und die Ebene sey

gleichfalls vertical, und mit der vorigen in einer sehrkleinen Entfernung parallel. Durch einen Punct Alim Umfang des vertikalen Schnitts Aä4XLDLL seydie dritte verticale Ebeneauf die vorigen bendensenkrecht gesetzt, und die vierte mit der letztemin einer sehr kleinen Entfernung parallel: so giebt sichauf der Seitenfläche des Gefasstes eine vierseitige Fi-gur deren Fläche sich noch nicht merklich

krümmt, und um deßwillen für ein ebenes Parallelo-gramm angenommen werden kann; die vier vertica-

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