159 Die Hydrostatik.
geschnitten wird; so ist das in dem Ranm OllOOMbefindliche Wasser für sich im Gleichgewicht, Müberdem pflanzt sich der Druck gegen 0?, dessen Hö-he ist, durch die ganze Wassermasse OllOlllMso fort, daß auch IVM einen Druck leidet, dem dieHöhe gehört.
57st. Daraus folgt, daß eine geringe Menge Wasser
einen sehr starken Druck zuwege bringen könne. Essey nemlich ^6 eine grade und etwas hohe lothrechtstehende aber enge Röhre, die mit einer andern LI)zusammenhängt, welche in Vergleichung mit jenernur niedrig, aber viel weiter ist, und letztere sey mitdem wagrecht liegenden Deckel Oll verschlossen. WennNun alles bis an ^ mit Wasser gefüllet, und dieHöhe der Wasserfläche über der Ebene Oll ist, soist der Druck gegen den Deckel dem Gewicht einerWassersäule gleich, die Oll zur Grundfläche und LLzur Höhe hat. Sovielmahl alsdenn der QuerschnittOlli der engen Röhre in der Fläche Oll enthalten isssovielmahl übertrift der Druck gegen Oll das Gewichtder Wassersäule ^lli.
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62ll. Weil der ebene wagrechte Boden Ov eines mitschweren Wasser gefüllten Gefäßes ^LOI) soviel Druckleidet, als wenn eins grade Wassersäule daraus stünde,so hoch, als die höchste Wasserfläche ^ 1 ) über demBoden erhaben ist; so könnte es scheinen, als wennein wagrechter Tisch, worauf ein solches Gefäß steht,eben soviel Druck litte: mithin nach Verschiedenheitder Figur des Gefäßes bald einen Druck der kleinerwäre, bald einen, grossem Druck, als das Gewichtder ganzen im Gefäß enthaltenen Masse Wasser, wenn
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