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Die Hydrostatik.
52?.
Der H. Abschnitt.
Vom Gleichgewicht des schweren Wassersin Gefässen und Rohren.
12 §.
HAenn schweres Wasser in einem graben prismaki-scher, oder cylindrischen festen Gefäß, El)dessen Grundflächen wagrecht sind, von allen Seiteneingeschlossen ist, und alle Bestandtheilchen des Was-sers völlig in Ruhe sind; so ist jeder wagrechte Schnittx,I' des Wassers einem Druck ausgefetzt, der so großist, als das Gewicht deö darüber stehenden Wassersauch ist dieser Druck über der Ebene desSchnitts Lk gleichförmig vertheilt. Denn alle Be-standtheilchen des Wassers drücken vermöge ihres Ge-wichts nach lothrechten Richtungen herab, und es istfür sich klar, daß Lk einerlei) Druck leide, es magüber Ll- eine flüssige Masse von gleichartiger Dich-tigkeit stehen, oder eine feste Masse, die mit der flüs-sigen einerlei) spcciflsches Gewicht hat, und an denSeiten des GefässeS allenthalben genau anschließt,aber doch in demselben ohne Friction frey beweglich ist.
Aber auch nur dieser Druck, gegen die wag-rechte Fläche Ll' ist in beyderi Fällen einerlei), manmag sich /Vliil'l) als eine feste oder flüssige schwereMasse vorstellen: denn ausser dem Druck gegen bkstrebt auch die flüssige Masse sich nach allen Seitenauszubreiten, und um deswillen ist zugleich jede an-genommene Stelle der Seitenfläche des GefässeS ei-nem darauf senkrechten Druck ausgesetzt. Wenn al-
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