r42 Die Hydrostatik.
von der festen, daß ihre Bestandtheilchen nach alle,,Seiten, mithin auch gegen die feste Seitenfläche, wel.che den Wasserkörper als eine Röhre umgiebt, auszu-weichen streben: (4 §.) alfo wird die flüssige Masse,wenn sie dem Druck k gegen die Flache IA' ausgesehtist, auch allenthalben gegen die feste Seitenfläche derRöhre drücken. So wie sich der Druck k gegen dieGrundfläche KL fortflanzt, nach eben den Gesehenpflanzt er sich nach allen Seiten auch gegen die festeSeitenfläche fort, welche die Röhre umgiebt. Wenndie Röhre prismatisch, und 6ick ein ebenes Stück derSeitenfläche ist, so leidet 6Ick einen senkrechten Druck
— — . ?: denn es ist offenbar, daß das Wasser durchKd'
6Ick auöfprühen würde, wenn man das S^tück 6IIaus der festen Seitenfläche wegnähme, und ein über
6II gleichförmig vertheilter Druck ^. ss würde das
Gleichgewicht Herstellen. Auf einer festen Eylknder-fläche könnte man kein ebenes Stück von einiger Grösseannehmen: indessen leidet doch jedes kleine Theilchenderselben, das von einer ebenen Fläche nicht merk-
lich verschieden ist, einen Druck — — . Ferner,
wenn sich eine feste Fläche I<8 innerhalb der Wasser-masse befände, so würde dieselbe auf jeder Seite einem
senkrewten Druck — — . ? ausgeseßet seyn.
8 §.
?. Es sey 6 das eigenthümliche Gewicht der schwe-ren Masse, deren Gewicht ? gegen Lk drückt, unddie Höhe kil< — a, so ist ? — 0 . (1 z §.)
alfo der Druck gegen jedes Stück der festen Grund-
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