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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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140
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!4o Die Hydrostatik.

gleich von dem Wort: Wasser, hergenommen ist,verstehet man die Wissenschaft von den Gesehen, nachwelchen mechanische Kräfte auf unelastische flüssigeMassen wirken müssen, wenn sie einander im Gleich,gewicht erhalten sollen. Diese Gesetze des Gleichge-wichts finden alsdenn wenigstens so lange auch bey denrin der Natur wirklich vorhandenen Wasser ihre An-wendung, als die Aenderung des Raums, den es ein-nimmt, unbeträchtlich bleibt, wenn es dem Druckmechanischer Kräfte ausgesetzt ist.

6 §.

52?. Es stelle nun tVKLI) eine verticalstehende cylin-' drische oder prismatische Röhre mit einem wagrechtenebenen Boden KL vor, in derselben befinde sich Was-ser von KL bis an kl?, und die höchste Fläche ?? sey mitKL parallel. (Man muß hier noch nicht daran den-ken, daß natürlich schweres Wasser sich von selbst ander höchsten Fläche in wqgrechten Stand setzen würde:das ist schon eine Wirkung der Schwere, die im fel-genden wird betrachtet werden.) Auf die ebene Fla-che ?? des Wasserkörpers drücke ein Gewicht ?, dasüber die ganze Fläche gleichförmig vertheilt ist, ssdaß auf jedes Stück mrr dieser Fläche ein Theil desganzen Gewichts drückt, der sich gegen das ganze?wie m» zu ?? verhält; so ist das eben soviel, als wennauf alle Puncte der Fläche?? gleiche Kräfte drückten.Man kann sich ? als einen schweren Cylinder oder alsein schweres Prisma vorstellen, das an der inner»Fläche der Röhre allenthalben genau, jedoch ohne Fri-ktion anschließt, und dessen Masse überall eine gleich-förmige Dichtigkeit hak. Wäre in KL kein fester Bo-den, so müsse dem Druck? gegen ?? ein eben so

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