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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
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139
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Der I. Abschnitt. izy

eine feste Masse drückten, weil die Theilchen der flüs-sigen Masse nicht seitwärts weichen, auch wegen ihrerUndurchdringlichkeit nicht selbst, in einander hin-eindringen können. Es wird also nur daraus ankom-men, ob vielleicht die flüssige Masse elastisch scn, undeben um deswillen sich in einen engcrn Raum zusam-mendrücken lasse, bTuninr man an, die Umsselasse sich nicht zusammen drücken; so ist osfen--bar,daß die gegen ^ drückenden Rrafternir dengegen drückendcir im Gleichgewicht bleiben.

5 §-

Flüssige Massen, die sich durch einen aussernDruck nicht in einen engem Raum zusammen pressenlassen, sollen hier unelastische heissen. Wasser istvielleicht wenigstens in seinen kleinsten Theilchen ela-stisch: ob es sich durch einen aussern Druck in einenengem Raum zusammen pressen lasse? war bishernoch nicht völlig entschieden: nun aber scheint eS ver-möge ganz neuer Versuche, die zu Braunschweig sindangestellt worden, ausgemacht zu seyn, daß das Was-ser sich allerdings zusammen drücken lasse. Man sehedavon das i ;g Stück der Göcrmgisthcn Anzeigenvon gelehrten Sachen vom Jahr 1777- So-viel ist indessen gewiß, daß der Raun« den eine MasseWasser einnimmk, auch bey sehr starken Druck sichnur wenig andre: wenn aber auch die Aenderungnoch beträchtlicher wäre, als sie beym Wasser in derNatur wirklich befunden wird, so würde das doch ebenkeine Aenderung des Redegebrauchs in den mechani-schen Wissenschaften nothwendig machen. Das WortHVasser bezeichnet hier jede unelastische flüssige Mas-se, und durch den Nahmen der »pyorostattk, ob er