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Die Hydrostatik.
bringen: jede flüssige Masse ist so beschaffen, daß
' ihre Theilchen sich an nnd neben einander von einerungemein geringen Kraft bewegen lassen.
4 §.
z i?. Soll indessen das Theilchen A nach Aa, und 8nach KL würklich in Bewegung kommen, wenn dieKräfte an A und k diese Theilchen gegen einander zntreiben streben; so müssen die seitwärts der grabenLinie AK liegenden Theilchen auöweichen, weil körper-liche Massen, in so weit sie körperlich sind, nicht ineinander hinein dringen können. Würde demnachdies Ausweichen der zwischen A und K liegenden Theil-chen verhindert, so wäre es doch möglich, daß die aufA und k drückenden gleich grossen Kräfte einander imGleichgewicht erhielten, nicht anders, als wenn äkein fester unbiegsamer Stab wäre. Man stelle sichalso die grade Linie AK als die geometrische Axe einescylindrischen oder prismatischen Wasserkörpers vor,der von einer festen cylindrischen oder prismatischenFläche eingeschlossen ist. Die Grundflächen desWas-serkörpers nehme man auf der Are AK senkrecht an,ohne jedoch vorauszuseHcn, daß diese Grundflächenfeste Flächen sind; so hat man die Vorstellung voneiner Röhre voll Wasser, die aber an beyden Endenoffen ist. Schweres Wasser würde aus dieser Röhreheraus fliesten, allein eine flüssige Masse ohne Schwerewürde darin ruhig bleiben, was auch die Röhre füreine Lage hätte.
Wenn nun gegen alle Puncte der Grundflächendes Wasserkörpers gleiche Kräfte nach solchen Rich-tungen drücken, die auf den Grundflächen senkrechtsind, so ist es eben soviel, als wenn diese Kräfte gegen
eine