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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
137
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Die I. Abschnitt !Z7

aufzusuchen, wie die Statik sie für feste Massen ent-tst wickelt hat, muß man sich anfangs flüssige Massenohne Schwere vorstellen, eben so, wie die festen Mas-sen anfangs so sind betrachtet worden, als wenn sievon aller Schwere frey waren. Alle Theilchen einer, schweren flüssigen Masse sind der Würkung mechani-WU scher Kräfte schon auögesetzt: wenn man also wissenwill, waö die Wirkung der Schwere für einen Erfolghak, so muß man sich zuerst vorstellen, was mit flüs-sigen Massen Vorgehen würde, wenn sie nicht schwerwären, sonst aber eine oder mehr bewegende Kräftenach angenommenen Gesetzen auf die Masse wirkten.

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Es sey also ein Wasserkörper von willkühr-; i?.licher Gestalt und Grösse, aber ohne Schwere; keinTheilchen desselben sey dem Druck der Schwere odersonst einer Kraft ausgesetzt: so wird niemand zweifeln,daß nicht alle Theilchen in völliger Ruhe bey einanderbleiben würden, ohne ihre Lage gegen einander auchnur im geringsten zu ändern. Wäre nun ^08 v einfester Körper, wie etwa ein Stück Eiß, und könnteman nun an zwei) von den kleinsten Theilchen desselbenA und K gleich grosse Kräfte nach entgegen gesetztenübrigens aber in eine grade Linie zusammen fallendenRichtungen und llö, oder A« und b/Z anbringen;so würden diese im Gleichgewichtbleiben.(zo§.Stat.)Dagegen kann keineswegeö ein Gleichgewicht erfolgen,sobald die Masse flüssig ist; die Theilchen ^ und kwerden nach den Richtungen der Kräfte k/?, oder

A«, K/Z, in Bewegung kommen, und nicht alleindie grade vorwärts liegenden, sondern auch wohl eini-ge der seitwärts liegenden Theilchen mit in Bewegung

I ; bringen: