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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
125
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Der VHI. Abschnitt. 125

cylindrische Oefnung von einer solchen Dicke, daß dieSpindel genau darin passen würde, und ist auf derinnern Flache dieser Oefnung eine Vertiefung gleich-falls in der Gestalt des Schraubengangeö so einge-schnitten, daß jener erhabene um die Spindel geführteSchraubengang darin passet; so heißt dieser hohle Cy-linder mit seinem inwendigen Schraubengewinde dieMmrerfchraube.

iZ8 §.

wenn Schraube und Mutter schraube ineinander greifen, und eine Rrafc bey ^ irr *einer auf der Axe senkrechten Ebene, derenRichtung den Umfang der Spindel berührt,die Spindel um ihre Axe zu drehen strebt:wenn ferner ein widerstand die Axe nachihrer Richtung drückt, der sich gegen dieBrafc wie der Umfang der Spindel zurHöhe des Schraubenganges verhält; fc> istalles im Gleichgewicht, wofern die Mutter-schraube nicht weichen kann.

Beweis. Eine Kraft ^ V in einem will-kührlichen Punct des Schraubenganges gleichfallsin einer auf Lk senkrechten Ebene in der RichtunglelL so angebracht, daß sie den Umfang der Spin-del berührt, und ihr Moment dem Moment der KraftV entgegen gesetzt ist, würde mit V im Gleichgewichtseyn, wenn nur ein Paar Puncte der Axe wie L undk gehalten werden, daß sie nicht seitwärts weichenkönnen: aber der Druck k, den man sich als ein Ge-wicht vorstellen kann, wenn L? vertical stehet, würdedie Axe nach der Richtung kL treiben. Eine neueKraft L -- k an iVl in der Richtung lV18 mit Lb pa-