n6 Die Statik der festen Körper.
lenen Masse, deren Theile noch bey 0 zusammen hän,gen, widerstehen die Puncte k und k jenen Preffa»gen: dennoch kommt bey den fernem Untersuchungenüber die Art, wie der Keil wirkt, alles darauf an,wie man sich diesen Widerstand vorstellen will. Wo.fern man annehmen kann, daß dieser Widerstand ge-gen O so groß, als gegen k, und überdem die Mich-tung desselben gegen die Seiten des Keils senkrechtsey; so ergiebt sich leicht das Verhältniß zwischenKraft und Widerstand für den Fall des Gleichge-wichks. Es sey nemlich dieser Widerstand beykund bey k eben so groß, so wird für den Zustand desGleichgewichts erfordert, daß-u — A sey, weil dieRichtungen dieser Kräfte der Voraussetzung ge.mäß einander grade entgegen gesetzt sind. Dem.k
nach erhält man —— — k, und ? — ak-lln«.
Es ist aber lin« — —, wenn also 2k.^^ge.
Al)
setzt wird, so erhält man ? — . 0, und daraus
folgt Borelli Regel: (Oe motu gnimglimn UI.Lgp. XXII. krop. 195.) es müsse sich im Fall desGleichgewichts verhalten die Rrafr zun: Widernsiande, wie der halbe Rücken des Reils zurSeitenlinie, oder wie der Rücken des Reilszur Summe beyder Seitenlinien.
izo §.
Weil man nicht schlechthin annehmen kann, daßdie Richtung des Widerstandes allemahl auf den Sei-ten des Keils senkrecht sey; so sey diese Richtung,wobei) vorausgesetzt wird, daß die Richtung kr desWiderstandes in k gegen LL eben die läge habe, da-mit
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