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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
112
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irr Die Statik der festen Körper.

I2Z §.

Sucht man V durch einen Versuch zu finden, so

hat man daraus k . V. Eigentlich wird man

nur ein Paar Granzen finden, zwischen welchen dieKraft V/ welche mit der Friction das Gleichgewichthält, enthalten ist, wie im m tz, und wenn dieseGränzcn V 4- u sind, so ist t' zwischen Gränzen

. V und> . (V ch u) enthalten. Diesen

Gründen gemäß hat Mustchenbroeck das Reibender Metalle untersucht, wovon schon im 112 undnz §. vorläufig ist Nachricht gegeben ist. Sein so-genanntes Lnbomercr war eine 4 Zoll dicke hölzerneWette /rk, durch deren Mitte eine Axe bch aus ge-härtetem Stahl gieng, deren beyde Enden die ZapfenL und b der Welle ausmachten: um aber die Versu-che sowohl mit dickern, als auch mit dünnem Zapfenanzustellen, war der vorderste Theil T dieser ZapfenZoll, der Hintere 0 ^ Zoll dick. Die Welle wardmit ihren Zapfen auf ein dazu eingerichtetes Gerüstegelegt, und man konnte sich dazu verschiedener Zapfen-lager bedienen, die theils ans Franzosenholz, theilsaus verschiedenen Metallarten verfertiget, alle aberwie die Zapfen selbst, wohl polirt waren. Um dieWelle selbst war ein Seil geschlagen, woran zweygleiche Gewichte ?, (ch, gehängt wurden, um denDruck gegen die Zapfenlager nach Gefallen zu ver-größern : an einer Seite der Welle aber hieng an ei-ner subtilen Schnur eine Schaale, um darin die Ge-wichte U zu legen, welche die Schaale drehensollten.

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