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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
111
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^ Der VH. Abschnitt. in .

^ ^ sind, so kann man diese Friction leicht mit ln Rech-nung bringen, wenn vorher der Druck gefunden ist,

>>. welchem Polzen oder Zapfen auögeseßt sind.

^ ^ Der Polzen einer jeden Rolle, im Flaschenzugesowohl, als auch wenn sie für sich allein gebrauchtwird, ist einem Druck ausgesetzt, welcher so groß ist,

'Mii i die Summe der doppelten Kraft und deö Gewichts^ ^ der Rolle: und um den Druck auf jeden von den bey-den Zapfen der Welle eines Rades zu finden, muß^E»k man folgendes erwägen. Ein Theil dieses Drucksrührt vom Gewicht des Rades und der Welle her,und um diesen zu finden, betrachtet man die Sacheso, als wenn das ganze Gewicht von Rad und WelleZ i im Schwerpunkt des aus beyden zusammengesetztenKörpers vereiniget wäre; so kann man nach Anlei-tung des 59 §. den Theil des Gewichts finden, derz ^ k, auf jeden Zapfen drückt. Ferner leidet die Axe AL 4Z?«'ML ^ einen Druck I' mit lll', und in 0 einenDruckV mit I)V parallel, (ioi §.) also kann' man auch dem 59 §. gemäß finden; wieviel Druck dieZapfen A und ll wegen des Gewichts ?, und überdemwegen der Kraft V leiden. Nachdem alle auf jedenM r Zapfen für sich drückende Kräfte so gefunden sind, kannman diejenigen, deren Richtungslinien nicht zusam,men fallen, nach Anleitung des 99 H. auf einebringen.

^ Wenn nun » den Halbmesser des Polzens, oderder Zapfens, und K den Halbmesser der Rolle oderbcs Rades, k die Friction am Pölzen oder Zapfen,und V die Kraft am Umfang der Rolle oder des Ra-« bezeichnet, die mit k im Gleichgewicht ist, so hak

man V , k.

I2Z§.