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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
106
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i s6 Die Statik der festen Körper.

Weil nun diese Peripherien sich wie die Halbmesserverhalten, (19; §. Gcom.) so erhellet, daß auchbeym Rade an der Ape die Last stct) zur erhal-tenden Rraft verhalte, wie der weg der LastZUIN Wege der Rraft. Wenn gleich Rad undWelle keinen ganzen Umlauf machten; so würden dochdie Bogen von den Peripherien des Rades und derWelle einander ähnlich seyn, von welchen sich beymRade der Theil des Seils abwickelt, welchem derWeg der Kraft gleich ist, und bey der Welle derjenigeTheil des Seils, welcher so groß ist, als der in ebender Zeit zurück gelegte Weg der Last: diese Bogenaber verhalten sich ebenfalls wie ihre Halbmesser,<i99§. Geom.)

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Ein Rad, wenn es sich drehet, kann ein andreszugleich mit umdrehen, wenn jenes auf seinem Um-fange Erhöhungen hat, die in Vertiefungen auf desandern Umfang eingreifen, da dann diese Erhöhun-gen Zähne oder auch Ramme heissen. Das Radheißt ein Srcrnrad, wenn die Zahne in der Ebenedes Rades nach den Richtungen des Halbmessers lie-gen; ein Rronrad oder Rammrad aber, wenn sieauf des Rades Ebene senkrecht stehen. Wenn vonzweyen Rädern, davon eins in das andre ein,greift,das eine in Vergleichung des andern nur klein ist, sowird es ein Getriebe genannt: die Gestalt desselbenkann von der gewöhnlichen Gestalt des Rades ver-schieden seyn, weil es nur dienen soll, daß die mitdemselben verbundene Welle von den Zähnen oderKämmen des anliegenden Rades in Umlauf gebrachtwerden könne. Wenn das Getriebe aus zwoen paral-lelen

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