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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
105
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Der VH. Abschnitt.

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tungslinie von der Are All dem Halbmesser k? derWelle gleich. Wenn alsdenn ferner die RichtungS-linie der Kraft V, welche das Rad zu drehen strebt,den Umfang des Rades berührt; so erhalten Kraftund last einander im Gleichgewicht, wenn sich KeRrafc zur Last verhalt, wie der HalbmesserderliVelle zum Halbmesser desRades. (roi z>.)

Dies Gesetz des Gleichgewichts bleibt allemahl,die Welle mag wagrccht liegen oder lothrecht stehen,wenn nur die Richtungen der Kraft und last in Ebe-nen liegen, die auf der Are der Welle senkrecht, und

"A v zugleich Tangenten vom Umfang der Welle und descchic? Rades sind. Auch alsdenn, wenn dieser letzte Um-m« stand wcgfiele, aber dre Richtungen noch in'I« Ebenen liegen, welche die Umlaufs r Axe scuk--riW recht sclnieiden, srnd Rrafr und Last imM lvi Gleichgewicht, wenn ihre HUomeure gleichtzW ek groß sind.

Eben das Gesetz findet bey allen Arten der HaspelMid r: seine Anwendung, wenn die Kraft gegen einen Armklk>h des Haspels senkrecht drückt, und ihre Richtung ebenc so, wie die Richtung der Last in einer auf der Umlaufö-Axe senkrechten Ebene liegt.

Man kann sich ein Seil um den Umfang des Ra-des, wie um eine Rolle vorstellen, woran ein Gc-wicht V als die Kraft herab hangt, die beym gehobe-nen Gleichgewicht die Last ? vermittelst des Seils her-aufzieht, welches sich um die Welle wickelt. Wennnun Rad und Welle einmahl umgclaufen sind, so istdie Kraft um eine Tiefe gefallen, die der PeripherieM des Rades gleich ist, und die Last um eine Höhe ge-K hoben, die sogroß ist, als die Peripherie der Welle.

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