IO4 Die Statik der festen Körper.
In dem Fall, welchen die 41 Fig. vorstellt, istalso ? — Gtz., in dem Fall aber, welchen die 42 Kg.vorstellt, ist V — 0. In diesem letzten Fall könnteauch der obere Kloben noch eine Rolle haben, und andem darüber hingesührten Seil ein Gewicht hängen,welches, um mit der Last das Gleichgewicht zu halten,ebenfalls — seyn müßte. Uebrigens stehet manwohl, daß das Gewicht des untern Klobens mit sei-nen Polzen und Rollen mit zur Last gerechnet werdenmüsse.
41?. Wenn die Kraft grosser ist, als zum Gleichge-wicht nöthig ist, lind die Last (^gehoben wird, indemdie Kraft ? sinkt; so verkürzen sich alle Seile, worander untere Kloben hangt, und das Seil, woran dieKraft hangt, wird langer. Steigt die Last um ei-nen Fuß höher, so sinkt die Kraft um soviele Fusse,als Seile vorhanden sind, woran die Last hängt: denndas Seil, woran die Kraft hängt, muß um ebensoviel langer werden, als sich alle Seile zusammen,woran die Last hangt, verkürzen. Demnach ver-hält sich auch bcym Fiasichenzuge die Last zurerhaltenden Rraft umgekehrt, wie der wegder Ixraft zum Wege der Last.
120 §.
Wenn die Welle !(U eines Rades mit einer Ebeneauf ihrer geometrischen Axe /Xll senkrecht geschnittenwird, so heißt der Halbmesser lW des Kreises, dendieser Schnitt zuwege bringt, Kürze halber der Halb-messer der Welle. Liegt nun die Richtung eines Wi-derstandes, der sich dein Umlauf der Welle widersetzt,in einer solchen Ebene, so daß er zugleich den Umfangder Welle berührt, so ist die Entfernung dieser Rich-
tungs-